Dürfen wir vorstellen?

 

Das ist Marco, unser Küchenchef und Initiator des „Meat meets at i31“. Unser Biker und Perfektionist bringt regelmäßig neue Ideen mit. In der Küche läuft „Enjoy the Silence“ von Depeche Mode während die Kräuter in unserem Garten friedlich wachsen. Dieses kleine Kräuterbeet in unserem Hofgarten hat er sich neulich gewünscht, um frisch und nachhaltig seine Gerichte zubereiten zu können. Offen, humorvoll und zielstrebig – es gibt vieles, was Marco antreibt. Hier erzählt er über sich:

War es schon immer dein Traum in der Gastronomie zu arbeiten?
Koch zu werden, war natürlich ein Kindheitstraum, jedoch wusste man als 16jähriger nicht, wo einen die Reise hinführt. Meine Ausbildung habe ich in der damaligen DDR, im Interhotel Erfurter Hof, gemacht. Nach mehreren Stationen als Koch in Thüringen bin ich `95 nach Berlin gegangen, um mich einerseits persönlich weiter zu entwickeln und andererseits auch in größeren Hotels zu kochen.
Nach nunmehr 33 Jahren Berufserfahrung, mit Höhen und Tiefen, muss ich immer wieder feststellen, dass der Beruf Koch, einer meiner Träume war und ist, die ich mir verwirklichen konnte.

Was bedeutet Kochen für dich?
Für mich bedeutet Kochen:

„Leben“ „Genuss“ „Leidenschaft“ Es gibt nicht viel Schöneres, als für Freunde, Familie, Gäste und Kollegen zu kochen!
…ich brauch kein Schischi… nur beste Zutaten… “lasst das Tier langsam aufwachsen, das Fleisch reifen und perfekt zubereiten, lasst die Möhre Möhre sein.“

„Back to the Roots“ (Zurück zu den Wurzeln). Eine einfache Philosophie, dennoch relativ schwer umzusetzen. Die Gesellschaft ist schnelllebiger geworden und das Kochverhalten ebenso … Convenience-Produkte halten immer mehr Einzug im eigenen Leben, in der Gastronomie und Hotellerie. Letzteres ist wohl eher aus Kostengründen und dem Mangel an ausreichenden Fachkräften geschuldet. Ein gutes Stück Fleisch aus bester Herkunft, … es gibt nichts Geileres! …wer braucht ein BBQ Sortiment aus 6 verschiedenen Produkten, fertig mariniert und schnellwachsend vom Großhändler?!“

Was darf deiner Meinung nach in keiner Küche fehlen?
Spaß an der Arbeit / Spülmaschine / Radio

Deine Lieblingszutat?
Gibt es nicht wirklich! …Jede Zutat hat seinen besonderen Reiz in besonderen Rezepten oder Kombinationen.
Knoblauch oder Zwiebel, ein gutes Salz und frische Kräuter dürfen bei mir nicht fehlen!

Warum hast du dich für die Hotellerie entschieden?
In der Hotellerie ist das Aufgabenspektrum schon etwas umfangreicher, größer und abwechslungsreicher als in einem Restaurant, die Teams sind größer und auch Abteilungsübergreifend kann man sich hier ebenfalls aktiv weiterentwickeln.

Was macht die Arbeit in der Hotellerie für dich so besonders? Und im Besonderen im Boutique Hotel i31?
Der tägliche Umgang mit verschieden Menschen, unterschiedlichster Nationalität oder weltlicher Gesinnung macht das Besondere in der Hotellerie aus. Täglich Menschen zu beherbergen und sie mit einem Lächeln in den Tag zu entlassen ist das Schöne an unserer Arbeit.
Im i31 kommt noch dieser familiäre Charakter eines Boutique Hotels hinzu. Der überaus freundliche Umgang mit den Mitarbeitern, die nicht-aufgesetzte Freundlichkeit dem Gast gegenüber und die entspannte Arbeitsatmosphäre, machen jeden Tag zu einem besonderen Tag.

Was macht dir besonders viel Spaß an deiner Tätigkeit?
Immer ein kompetenter Ansprechpartner für Mitarbeiter und Gäste zu sein.
Täglich meine Gäste nicht nur zufrieden zu stellen, sondern zu begeistern.
Täglich neue Erfahrungen sammeln und dazu zu lernen.
Respektvoller Umgang mit allen Mitgliedern des Teams.

Welcher ist dein Lieblingsort im Boutique Hotel i31 und warum?
Da gibt es sicher mehrere, je nach Tagesstimmung.
Die Küche, Lieblingsort und der Platz, wo ich mich am meisten aufhalte.
Der Hofgarten, mit kleinem Teich, Liegestühlen zum Entspannen, unseren beiden Buddhas und unserem Kräuterbeet.
Die Containerzimmer, …einzigartig in Berlin

Was war bisher dein schönste Moment (Highlight) im Boutique Hotel i31?
…Beim erstmaligen Betreten des i 31 Hotels zum Treffen mit Hoteldirektor und Gastgeber Zeèv Rosenberg, …die Atmosphäre war gleich sehr familiär, einladend und entspannt.
Der 5. Minigolf-Cup zugunsten Vincentino e.V. mit Gründerin und Vorsitzenden, Sandra Maischberger.

Welche Berliner Adressen (Museum, Park, Kiez etc) würdest du einem Gast empfehlen?
Die Gedenkstätte „Berliner Mauer“ – sehr beeindruckender und ergreifender Ort.
Die Hackeschen Höfe – mit seinen kleinen Restaurants, Boutiquen und Ateliers
Das Stasi Museum in Hohenschönhausen
Und natürlich das Cozy Restaurant!  „Meat meets at i31“ findet jede 3. Woche im Monat statt. Wir servieren unseren Gästen am Abend ein 3 Gang Menü, mit dem Focus auf Fleisch aus der Region, gereift und saftig für Sie zubereitet.